Neues internationales Fotofestival mit Joan Fontcuberta und Donna Ferrato startet am 25. April

Das "Mallorca PhotoFest", ein neues internationales Festival der Fotografie und Bildkunst, nimmt Formen an: Vom 25. April bis zum 30. August wird die erste Ausgabe in insgesamt 31 Kultur- und Kunsträumen über die ganze Insel verteilt stattfinden. Bei einer Pressekonferenz in der Galerie ABA ART präsentierten die Organisatoren vergangene Woche Details – im Beisein von Galeristen, Vertretern der Behörden, Repräsentanten der beteiligten Gemeinden sowie Verantwortlichen des Festivals. Das Treffen versteht sich als Nachfolger des eingestellten "Palma Photo", das zwischen 2001 und 2015 insgesamt elf Ausgaben erlebte.
Die Kuratorin und Koordinatorin Montserrat Torras hob den „pluralen“ Charakter des Festivals hervor. Man setze auf eine Mischung aus Nachwuchs und etablierten Künstlern wie Joan Fontcuberta, Donna Ferrato und Cristóbal Hara.
Auftakt am 25. April in der Misericòrdia
Das Festival eröffnet am 25. April in der Misericòrdia in Palma. Dort sind zwei Ausstellungen mit auf Mallorca prämierten Arbeiten zu sehen. "Grandeza y bajeza de lo espontáneo" von Bandia Ribeira (Premio Mallorca de Fotografía Contemporánea 2025) sowie "Cuando se acabe el día" von Beatriz Polo Iañez (Premio Mallorca de Fotografía Talent Illenc 2025).
Das Programm umfasst Ausstellungen, Workshops, Wettbewerbe, Bildungsangebote, Führungen und Vorträge – insgesamt sind es 55 Aktivitäten. Einer der Höhepunkte ist am 5. Mai: Dann spricht María Santoyo, Direktorin von PhotoEspaña, dem wichtigsten Fotofestival Spaniens, im CaixaForum.
Erste Ausstellungen stehen bereits fest
Die Inhalte der einzelnen Ausstellungen sollen bei einer weiteren Veranstaltung vorgestellt werden. Einige Stationen jedoch stehen bereits fest: Maria Cánovas zeigt Arbeiten in der Torre dels Enagistes in Manacor, Joan Roig in Can Pere Ignasi (Campos), Joan Miquel Ramírez in Ses Cases Noves in Santanyí. Alexia Ishikawa und Pepe Cabañete sind im Centre de Cultura in Felanitx vertreten, Cecilia Paredes in sa Refinadora in Marratxí, Ruth Hundeshagen in Son Tugores (Alaró) und Lluís Vecina in Sa Quartera in Inca – unter vielen anderen.
Fontcuberta und Ferrato in Palma
Besonders hervorgehoben wurden bei der Präsentation die Ausstellungen von Joan Fontcuberta und Donna Ferrato, zwei international herausragenden Vertretern der zeitgenössischen Fotografie. Fontcuberta, 1998 mit dem spanischen Nationalpreis für Fotografie ausgezeichnet und Träger weiterer Ehrungen wie des David-Octavius-Hill-Preises der Akademie GDL (Deutschland) oder des Rittertitels des Ordens der Künste und der Literatur (verliehen vom französischen Kulturministerium), beteiligt sich mit "El que Darwin es va perdre" (What Darwin missed).
Die Schau wird am 30. April im Casal Solleric eröffnet und gilt Fachleuten zufolge als Mischung aus Science-Fiction, fingierten Dokumentarfilmen und Umweltkritik – rund um eine imaginäre Reise von Charles Darwin zu den Galápagos-Inseln. Möglich wird die Teilnahme durch die Zusammenarbeit zwischen dem Ajuntament de Palma und dem Centre Internacional de Fotografia Toni Catany.
Ebenfalls im Palma-Programm: "Holy" der New Yorker Fotojournalistin Donna Ferrato, die auch mit 76 Jahren noch aktiv ist. Ihre Arbeit wurde im Laufe ihrer Karriere mit bedeutenden Preisen gewürdigt – unter anderem 1987 mit dem Robert-F.-Kennedy-Preis für humanistische Fotografie sowie 2019 mit dem PhotoEspaña-Preis für ihren Beitrag zur dokumentarischen Fotografie.
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